Austauschschüler aus Frankreich an unserer Schule zu Gast

Von Donnerstag, den 08.11 bis Freitag, den 16.11 sind 20 Austauschschüler/innen aus Frankreich am EGN zu Gast. Sie kommen aus einem Vorort von Paris.

So heißen fünf von ihnen: Flore 11 Jahre alt, Elizabeth 12 Jahre alt, Lisa 12 Jahre alt, Prune 12 Jahre alt und Sarah 12 Jahre alt.

Die erste Frage, die wir ihnen gestellt haben war: Wie findet ihr Nordhorn? Darauf haben sie folgendes geantwortet: Gut, schön, groß und lustig.

Unsere zweite Frage war: Wie findet ihr eure Austauschpartner? Ihre Antwort war: lustig, sehr nett, immer gut gelaunt und höflich.

Dann haben wir gefragt, wie sie unsere Schule finden. Sie haben geantwortet, dass es eine sehr schöne, große und moderne Schule mit ruhigen Schüler ist. Daraufhin haben wir sie nach den Unterschieden zu ihrem Alltag in Frankreich gefragt.

Bei uns gibt es laut ihnen ein  Fußballfeld, einen eigenen Klassenraum für jede Klasse und längeren Unterricht. Bei ihnen endet die Schule um 17 Uhr, beginnt aber erst um 8:15. Am Mittwochnachmittag haben sie aber dafür keinen Unterricht. Sie haben im Gegensatz zu uns nur Regale und keine richtigen Schränke. Sie haben nicht wie wir ein Activboard, wo man drauf schreiben kann, sondern nur eine Leinwand  und eine Tafel mit Kreide. Wir haben im Gegensatz zu ihnen rund 16 Fächer und sie nur 12 Fächer. In der 7. ist Latein für sie verpflichtend und sonst nur Englisch und Deutsch.
Sie haben genau wie wir eine Mensakarte, mit der sie auch in der Mensa essen, wenn sie aber ihre Karte vergessen haben, müssen sie bis zum Schluss warten. Auch haben sie wie wir ein Schülercafe, das erst ab 16 besucht werden darf. Alle anderen dürfen nur begrenzt etwas kaufen. Sie haben keinen Klassenraum, in dem sie in den Pausen essen können. Genau wie hier gilt in Frankreich auch ein striktes Handyverbot. Es aber einen Raum, in dem alle Schüler ab 16 Uhr ihr Handy nutzen dürfen. Sie dürfen keine Löcherjeans, keine Tops und die Mädchen keine Shorts tragen.
Eine Unterrichtsstunde dauert 60 Minuten und eine Sportstunde 120 Minuten. Donnerstags findet ein Gottesdienst statt, der aber nicht verpfilchtend ist, außerdem haben sie eigentlich keinen Religionsunterricht. Sie gehen auf eine religionsfreie Schule, wo alle muslimischen Mädchen ihr Kopftuch abnehmen müssen und wenn sie wieder gehen, können sie es wieder aufsetzen, das heißt dass sie auch nicht beten dürfen während sie in der Schule sind.
In Frankreich trinken sie nur stilles Wasser ,deswegen waren sie sehr überrascht, dass hier mehr Sprudelwasser getrunken wird. Sie wohnen in Frankreich eher in Wohnungen und haben keine Gärten. Sie haben viel besichtigt, unter anderem die Stadt, die Schule, den Tierpark und die Burg Bad Bentheim und sie waren kegeln. Sie haben bei sich im Schwimmbad keine Kletterwand und keine Rutschen. Eine von ihnen hat bei Hannah Ruckdeschel, eine bei Kathi Kuipers, eine bei Helena Deppe, eine bei Zinnia Luuo und eine bei Johanna Helming gewohnt.

Wir danken für das ausführliche Interview!

@marit-n @kathi-h


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