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Der König der Tiere

Löwen gelten als die „Könige der Tiere“ und haben Menschen schon immer fasziniert.

Vor allem männliche Löwen beeindrucken uns mit ihrer großen Mähne und ihrem gewaltigen Gebrüll.

Aussehen

Löwen gehören zur Ordnung der Raubtiere und dort zur Familie der Katzen und zur Gattung der Großkatzen.

Neben den Tigern sind sie die größten Raubkatzen der Erde:

Sie werden bis zu 180 Zentimeter lang, der Schwanz misst zusätzlich 70 bis 100 Zentimeter, die Schulterhöhe beträgt 75 bis 110 Zentimeter und sie wiegen zwischen 120 und 250 Kilogramm.

Weibchen sind kleiner und wiegen im Durchschnitt nur 150 Kilogramm.

Das Fell der Löwen ist gelblich braun bis rötlich oder dunkelbraun gefärbt, am Bauch ist es etwas heller.

Der Schwanz ist behaart und trägt am Ende eine schwarze Quaste.

Sie haben gewaltige Mähnen, die dunkler gefärbt ist als das übrige Fell.

Die Mähne kann schwarzbraun bis rotbraun, aber auch gelblich braun sein und reicht von den Wangen über die Schulter bis zur Brust oder sogar bis zum Bauch.

Lebensraum

Löwen kommen heute nur noch in Afrika südlich der Sahara vor sowie in einem kleinen Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Kathiawar im indischen Bundesstaat Gujarat vor. Früher waren sie von Nord- bis Südafrika und von über Vorderasien bis nach ganz Indien verbreitet.

Löwen halten sich vor allem in der Savanne auf, man findet sie aber auch in Trockenwäldern und Halbwüsten.

Verhalten und Leben

Ein Rudel besteht aus einem bis drei Männchen und bis zu 20 Weibchen und deren Jungtiere.

Das mächtigste Männchen ist meist an der besonders langen und dunklen Mähne zu erkennen. Sie zeigt an, dass der Anführer fit, gesund und kampfbereit ist.

Die Mähne dient vermutlich dazu, die Männchen bei Kämpfen vor Verletzungen durch Bisse und Prankenhiebe zu schützen.

Außerdem bevorzugen Löwenweibchen Männchen mit großer Mähne. Umgekehrt suchen Männchen mit kleinerer Mähne das weite wenn sie einen Löwen mit großer Mähne sehen, weil sie wissen, dass der stärker ist.

Um den Platz an der Spitze des Rudels wird hart gekämpft: Meist muss der Anführer nach zwei bis drei Jahren einem anderen Löwenmännchen seinen Platz überlassen.

Die Weibchen werden sind dann wieder schneller bereit zur Paarung und bleiben meist immer im gleichen Rudel, die Männchen müssen dagegen das Rudel verlassen, wenn sie geschlechtsreif werden.

Sie bilden mit anderen Männchen sogenannte Junggesellengruppen, ziehen gemeinsam umher und jagen zusammen.

Schließlich versucht jedes Männchen, ein eigenes Rudel zu erobern.

Bei der Jagd können sie Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde erreichen.

Sinne

Weil die Augen der Löwen nach vorne gerichtet sind, können die Tiere Entfernungen sehr gut einschätzen.

Und weil ihre Augen, wie die aller Katzen, eine lichtreflektierende Schicht in der Netzhaut besitzen, können sie auch nachts hervorragend sehen.

Mit den beweglichen Ohren können sie genau hören, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Aufmerksam bleiben !!!

(Informationen: Steckbrief Löwe – Wissen – SWR)

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