Humanitäre Scouts: Planspiel h. e. l. p.

Am 21. Februar sollten sich die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse am EGN der Problematik des Planspiels h. e. l. p. (Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt) stellen. Das Planspiel handelte von einem internationalen Konflikt zwischen dem Land Malea und seiner Provinz Lufar. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich in die Rolle von Delegierten der Generalversammlung versetzen und die ihnen zugeordneten Rollen als Landesvertreter, Presse oder Gesandte des internationalen Roten Kreuzes gestalten. Anschließend sollten sie gemeinsam diskutieren, schriftliche Nachrichten austauschen, aber auch geheime oder öffentliche Treffen organisieren und dabei zu Lösungsmöglichkeiten kommen. Am Ende des Planspiels wurden die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten dann miteinander abgewogen und nach einer Gesamtlösung des Konflikts gesucht.

Das Planspiel wurde von sechs Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs organisiert, die dieses Jahr im Rahmen des Projekt ,, Humanitäre Schule“ zu ,,Humanitären Scouts“ ausgebildet werden. Die Schülerinnen und Schüler fuhren dafür mit dem Zug drei Tage in die Nähe von Hannover und wurden von dort aus mit Bullys abgeholt. Dann hatten sie jeden Tag in einer Hütte eine Sitzung, bei der sie das Planspiel Schritt für Schritt durchgeführt haben. Ein normaler Tag ging für die Humanitären Scouts von etwa 8:00 bis 21:30 Uhr abends, da sie das Spiel sehr ausführlich ausgeführt haben, um es anschließend auch vernünftig mit den neunten Klassen durchzuführen.

Das Planspiel ist neben der DKMS Typisierungsaktion teil der Kampagne „Humanitäre Schule“, die vom DRK betreut wird.

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