Organspende in Deutschland

Kürzlich stimmte der Bundestag darüber ab, ob man ,,nein“ sagen muss, um nicht Organspender zu werden.

Bislang war es so, dass wenn man Organe spenden wollte, man einen Organspendeausweis haben musste. Dies führte aber dazu, dass viele, die eigentlich zur Spende bereit waren, nicht gespendet haben. Sie haben sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Außerdem muss oft die Familie entscheiden, ob es nun wirklich zur Organspende kommt.

Der Bundestag lehnte die sogennannte ,,Widerspruchsregelung“, also das man ,,nein“ sagen muss, um kein Organspender zu sein, ab. Es würde die Menschen zwingen, sich mit ihrem Tod auseinanderzusetzen und dies wäre nicht mit der Ethik vereinbar. Die Kritiker meinen, dass man sich nur noch mehr mit dem Tod außeinandersetzt.

Fakt ist, dass wir zu wenig Spenderorgane haben. Es gibt aber Menschen, die sagen, dass wir nur zu wenig Organe haben, da die Verwaltung nicht glatt läuft.

Wie dem auch sei — Fakt ist, dass sich an der Organspenderegelung erstmal nichts ändern wird.

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