Schwimmen am Busen von Pamela Anderson

Ein besonderer Moment auf der Studienfahrt war für mich das abendliche Schwimmen am Strand in Tolo. Tolo, eine kleine Touristenstadt an der südlichen Küste der Peloponnes, war das zweite Ziel unserer Fahrt, wo wir die beiden letzten Tage verbracht haben.  

Am Ende einer langen Kette von Hotels, die wie an einer Schnur aufgezogen an der Küste von Tolo standen, fand sich unser kleiner Strand, direkt am Eingang unseres Hotels. Die in „5m zum Strand“, von denen ich vorher im Internet gelesen hatte,  waren folglich nicht die Anzahl an Gehminuten zum Strand, sondern die Strecke in Metern. Es war faktisch nicht möglich, in unser Hotel zu kommen, ohne den Strand zu betreten.


„Busen von Pamela Anderson” (Bild links zeigt dabei den rechten Teil der Insel)

Die Debatte über das Baden in Tolo wurde bereits vor dem Beginn der Studienfahrt eröffnet, jedoch hatten wir alle nur eine ungefähre Vorahnung davon, wie es in Tolo aussehen könnte. Frau Forstreuter war die einzige, die überhaupt einmal da gewesen war. Sie war dann auch diejenige, die uns von der Insel vor der Küste Tolos berichtete, die offenbar von den Einheimischen als „Busen von Pamela Anderson” bezeichnet wurde (an dieser Stelle bitte ich Sie, den Namen nicht zu googlen, sie werden keine Bilder von griechischen Inseln finden!).

Bei der Ankunft in Tolo fanden sich schon einige Schüler, die schwimmen gehen wollten und schließlich ergab sich ein tapferer Resthaufen von vielleicht acht Leuten, die mehr oder weniger ehrfurchtsvoll von den hydrophoben (=wasserhassenden) Mitreisenden beobachtet wurden. Nach kurzen Berührungsängsten mit dem Wasser (Zitat: „Das ist ja Salzwasser!?”) und einigen von Malin entdeckten „Quallen” (es waren Steine(sie bestreitet es bis heute)) fanden wir es sogar so schön, dass wir am nächsten Tag gleich wieder schwimmen gegangen sind.

Das Baden in Tolo war wirklich eines der großen Highlights für mich. Die Atmosphäre, die abends am Wasser herrschte war gleichermaßen ruhig wie aufregend, das Wasser war für den Monat September dabei noch erstaunlich warm. Die Sonne war bereits hinter den Bergen verschwunden, nur rechts und links der Bucht waren noch schräge Sonnenstrahlen zu sehen. Alles in allem ein wunderbares Erlebnis.


Von links nach rechts: Maike, Miriam, Frau Forstreuter,  Herr Hoffmann Sebastian, Shou Xin und Arthur

Ein Bericht von Luca Hilberink

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